Grundlagen des methodengestützen Modellierens
Die Modellierung mit BIC Design erfolgt methodengestützt. Das bedeutet, dass im System selbst Regeln definiert sind, die festlegen, welche Objekte, Attribute und Beziehungen in welchem Zusammenhang verwendet werden. Die Summe der Regeln für einen Modellierungszweck wird „Methode“ genannt.
Mittels dieser Methode werden die Benutzerinnen und Benutzer geführt und die Erstellung konsistenter, eindeutiger und auswertbarer Modelle ermöglicht.
1. Grundlegende Begriffe (alphabetisch sortiert)
- Attribute: Alle Informationen des Modellierungszwecks zu Diagrammen, Dokumenten, Objekten und Verbindungen dieser Elemente sind hier abgelegt. Attribute beschreiben somit möglichst genau und eindeutig, worum es sich bei dem jeweiligen Objekt handelt.
- Diagramm: Ein Diagramm stellt bestimmte Sachverhalte grafisch dar. In der Methode sind verschiedene Diagrammtypen definiert, die auf die Darstellung spezifischer Sachverhalte abgestimmt sind, beispielsweise der Diagrammtyp „Strukturdiagramm“ für die Darstellung von Themenrubriken oder der Diagrammtyp „Kollaborationsdiagramm (BPMN)“ für die Darstellung des Ablaufs von Geschäfts- und Teilprozessen. Das Diagramm und die dazu erfassten Informationen in der Gesamtheit betrachtet, wird Modell genannt.
- Kanten (Verbindungen): Verbindungen zwischen zwei Objekten werden Kanten genannt und beschreiben Beziehungen zwischen Objekten innerhalb eines Diagramms. Beziehungen können unter anderem Abläufe, Strukturen, Abhängigkeiten und Verantwortlichkeiten beschreiben.
- Stammdaten: Bei der Modellierung entstehen Stammdaten. Sie werden für die Modellierungen immer wieder gebraucht und werden deshalb dauerhaft im Katalog gespeichert. Dabei handelt es sich vor allem um Organisationseinheiten, Rollen und Applikationen. Die Stammdaten müssen regelmäßig auf Einhaltung der Konventionen geprüft werden. Falls es zwei ähnlich klingende gibt, die aber das gleiche meinen, sind sie zusammenzuführen.
2. Thematische Gestaltung des Prozessmanagements
Die Prozesse werden im Informationsportal 2.0 nach Themen sortiert abgelegt. Grundlage dafür bietet die Prozesslandkarte, in der alle Informationen (Formulare, Rechtsgrundlagen, Arbeitshilfen, Prozesse und Nachrichten) zu einem Thema (mit Hilfe einer Themenrubrik) dargestellt sind.
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